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Veganes Katzenfutter: AMI Cat, 1er Pack (1 x 7.5 kg)

(4.5 / 5 bei 30 Stimmen)

59,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 15. Dezember 2019 17:53
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"Unsere eigenen und alle uns bekannten Katzen fressen dieses Futter sehr gerne. Daher uneingeschränkte Weiterempfehlung."

Unsere Bewertung
(5/5)

Unsere Katzen bzw. Kater fressen dieses Futter seit Jahren sehr gerne und wir haben noch nie von einer Katze gehört, die dieses Futter bisher verweigert hat. Es ist gut verträglich und steht in einem Futterspender jederzeit zur Verfügung. Nach dem Öffnen sollte der Beutel gut verschlossen gehalten werden, da das Trockenfutter sonst Feuchtigkeit aus der Luft zieht und irgendwann anfängt zu schimmeln.

Katzen von Natur aus Fleischfresser

Natürlich sind Katzen – im Gegensatz zu Menschen (Allesfresser, anatomisch aber überwiegend ein Pflanzenfresser) und Hunden (anatomisch Allesfresser) – von Natur aus Fleischfresser (Carnivoren). Auch die vegane Hundeernährung ist durch wissenschaftliche Fakten und vegan ernährte Hunde, die oft über 20 Jahre alt werden, mittlerweile sehr gut und zweifelsfrei als gesündeste Ernährungsform belegt. Bramble, ein Border-Collie und ältester Hund der Welt mit 27 Jahren, der vegan ernährt wurde, ist ein gutes Beispiel für gute Gesundheit und langes Leben.

Ist veganes Katzenfutter nicht ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz?

Im Tierschutzgesetz heißt es: „Wer ein Tier hält, betreut, oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen“. Konkret bedeutet „angemessen ernähren“, dass die Aufnahme der vom Tier für den Aufbau und die Erhaltung seines Organismus sowie für sein Wohlbefinden benötigten Substanzen zur Verfügung gestellt werden müssen. Dies wird mit diesem Futtermittel gewährleistet. Der Vorwurf der Tierquälerei und Unnatürlichkeit wird von Tierproduktkonsumenten benutzt, weil sie sonst keine anderen Argumente gegen die vegane Fütterung von Haustieren haben, welche auch ihre eigene Essgewohnheit in Frage stellen würde.

Es kommt nicht darauf an, woher Katzen ihre Nährstoffe erhalten

Es kommt ernährungsphysiologisch nicht darauf an, woher die Katze ihre benötigten Nährstoffe erhält, sondern nur, dass sie alle benötigten Nährstoffe erhält. Bei einer richtig durchgeführten Fütterung durch speziell zusammengestelltes veganes Futter für Katzen ist dies möglich. Dabei spielt auch eine Rolle, dass veganes Katzenfutter im Vergleich zu fleischhaltigem Futter (konventionelles Katzenfutter aus Dosen) viel weniger gesundheitsschädliche Substanzen enthält. Nach Untersuchungen des Schweizer Bundesamtes für Gesundheit und den französischen Behörden stammen ca. 92% aller Giftstoffe in Nahrungsmitteln für Menschen aus Tierprodukten.

Bei Katzenfutter kommen zusätzlich noch die Fleischabfälle hinzu, welche mit Sicherheit nicht gesünder sind. Bewusst muss einem auch sein, dass konventionelles günstiges Katzenfutter in der Regel nur zu 4% aus Fleisch(abfällen) besteht. Der Rest ist Getreide(abfall), Mineralstoffe und Zucker. Weder Getreide noch Zucker wird von Katzen benötigt. Im Gegenteil: Zucker führt bei Katzen zu Diabetes und Karies und wird eingesetzt, um die üblen Gerüche der Schlachtabfälle zu überdecken. Nicht auf der Dose erwähnt werden die Inhaltsstoffe altes Restaurantfett, Antibiotika- und Hormonrückstände, Bakterien-, Pilz- und Virus-Verunreinigungen, Endotoxine und Mykotoxine, Geschmacksverstärker, Emulgatoren, Farbstoffe sowie Konservierungsmittel. Sehr hochwertiges Katzennassfutter hat einen wesentlich höheren Anteil an Fleisch. Allerdings besteht auch hier der Fleischanteil aus Schlachtabfällen, Kadavern (auch von kranken Tieren mit z.B. Tumorgewebe), Hufen, Haaren, Urin und Federn.

Die wichtigsten Nährstoffe für Katzen

Die wichtigsten und unbedingt benötigten Nährstoffe für Katzen sind Arachidonsäure (kommt ausschließlich in tierischer Nahrung vor), Taurin und Vitamin A. Wenn nur einer diese Stoffe nicht ausreichend zur Verfügung steht, gefährdet man die Gesundheit seiner Katzen. Dieses Katzenfutter enthält genau diese Stoffe. Katzen haben einen hohen Bedarf an Taurin. Ein Taurinmangel äußert sich vor allem in Augen- und Herzproblemen. Trotz dieser für Katzen guten Nährstoffzusammensetzung sollte man bei vegan ernährten Hauskatzen den Urin und die Nierenfunktion regelmäßig untersuchen lassen, um mögliche gesundheitliche Probleme bei dieser Ernährung auszuschließen.

Bei Freigänger-Katzen ist diese Gefahr sehr viel geringer, da diese sich ihre Beute zusätzlich selbst fangen können. Der Autor des Buches „Vegetarische Hunde und Katzenernährung“, James Peden, hat pflanzliche Quellen für die Gewinnung von Taurin und Arachidonsäure gefunden. Daraus entwickelte er die Zusätze Vegecat und Vegekit, mit denen man Rezepte in seinem Buch für selbst zubereitetes Katzenfutter einfach anreichern kann. Denn vor allem veganes Nassfutter für Katzen ist sehr teuer. Eine Komplettierung des Futters mit einem Nahrungsergänzungspulver wie Vegecat ist aber unumgänglich.

Auch Menschen die ihre Katzen BARFEN (Rohfütterung), kommen ohne Nahrungszusätze nicht aus wenn sie einen Nährstoffmangel vermeiden wollen. Allerdings sind Katzen keine Aasfresser, sondern würden sich ihr Futter in Form von Kleintieren (Mäuse und Vögel) ausschließlich selber fangen. Diese kleinen Beutetiere enthalten sehr viel Taurin und sind ein natürliches Katzenfutter. Fleisch – egal ob roh oder aus der Dose – dagegen ist absolut unnatürlich für Katzen.

Artgerecht wäre einzig das Anbieten frisch getöteter Kleintiere, die noch nicht in die Verwesung übergegangen sind (was sofort nach der Tötung passiert). Eine von der Katze getötete Maus wird bereits kurze Zeit nach dem Töten nicht mehr gefressen wenn sie diese nicht umgehend verspeist.

Futtermittelallergie durch Fleischfütterung

In den letzten Jahren wurden vermehrt Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Futtermittelallergien bei Katzen diagnostiziert. Fachkreise vermuten einen Zusammenhang zwischen dieser Krankheiten und der Ernährung mit industriell gefertigtem Katzenfutter.

Einer unserer Kater leidet seit Langem an einer Allergie. Dabei hat er dauerhaft eine tiefe Entzündung an der Lippe, die sich unbehandelt immer weiter in die Lippe frisst, so dass an dieser Stelle sogar manchmal Speichel heraus lief. Mehrere Tierarztbesuche ergaben keine eindeutige Diagnose und ihm wurden daher unter Vollnarkose größere Stücke aus der Haut geschnitten um diese zu untersuchen.

Das Ergebnis war ernüchternd: Es konnte lediglich ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Tumor, einen Pilz oder um Parasiten handelt. Vom Tierarzt vermutet wurde somit eine Flohspeichel- oder Futtermittel-Allergie. Eine intensivere Bekämpfung von Flöhen brachte allerdings ebenso wenig eine Besserung wie ein Wechsel des Futters (von „Fleisch“ auf „Fleisch“ eines anderen Herstellers). Die letzte Möglichkeit war letztendlich Kortison, um die Entzündung zu stoppen. Seit er sich sein „Fleisch“ in der Natur selbst besorgt und ansonsten fast nur noch veganes Katzenfutter frisst, ist keine Entzündung mehr sichtbar.

Ist es nicht unnatürlich und nicht artgerecht, Katzen vegan zu ernähren?

Ja, es ist unnatürlich. Aber keiensfalls unnatürlicher, als ihnen Fleischabfälle in Form zerkleinerter Rinder, Thunfische oder Hühner aus der Dose zu verfüttern. Dies entspricht ebenso nicht der natürlichen Nahrung von Katzen.

Eine „normale“ Fütterung von Katzen, kann nicht automatisch mit „gut“ oder „gesund“ gleichgesetzt werden. Katzen tauchen weder nach Thunfischen (die ausgewachsen so groß wie ein Pferd werden können), noch reißen sie Rinder, Hirsche oder Hasen.

Katzen sind vom Menschen gezüchtete, domestizierte Tiere, bei denen das Wort „natürlich“ sowieso fragwürdig ist. Taurin wird übrigens auch dem normalen Katzenfutter aus Fleisch zusätzlich beigefügt und nicht nur dem veganen Futter. Kritiker veganer Katzenernährung unter dem Vorwand der Unnatürlichkeit zeigen oft eine merkwürdige Inkonsequenz: Sie lassen ihre Katzen impfen, microchippen, entwurmen, entflohen, sterilisieren/kastrieren und bringen ihre Katzen zum Tierarzt – obwohl dies alles nicht natürlich ist.
Ein ausführlicheres Informieren über vegane Katzenfütterung lies mich immer mehr daran zweifeln, dass es richtig ist, weiterhin gequälte, zerkleinerte Tierreste der Kategorie III – also Schlachtabfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht mehr zugelassen sind – an die Katzen zu verfüttern.

Katzen immer sauberes Wasser abseits vom Futter anbieten

Besonders durch Füttern von Trockenfutter haben Katzen einen größeren Flüssigkeitsbedarf. Eine hohe Proteinzufuhr ohne ausreichende Flüssigkeitsaufnahme kann zu verschiedenen Erkrankungen führen. Wasser sollte immer sauber sein und, da Katzen nicht gerne da trinken wo sie fressen, abseits vom Futter angeboten werden.

Freigängerkatzen / Wohnungskatzen

Freigänger-Katzen fangen sich ihr „Fleisch“ in Form von meist Mäusen selber. Dies tun Katzen aus Instinkt, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.

Auch hier stellt sich natürlich die Frage ob es in Ordnung ist, domestizierte Tiere wie Katzen in die Natur zu heimischen Arten zu lassen. Unsere jedenfalls dürfen raus und fressen immer mal wieder eine Maus. Einzig dieses Fressverhalten würde ich als natürliches Futter für Katzen bezeichnen. Und dass Mäuse nur zum Spielen ins Haus gebracht werden, kommt bei uns nur noch selten vor.

Eine rein Trockenfutter-basierte Ernährung für Katzen, die nicht die Möglichkeit haben, Mäuse in der Natur zu fangen, sollte mit veganem Nassfutter ergänzt werden. Das Problem bei Katzen ist hier, dass diese beim Futter häufig sehr wählerisch sind und eine Umstellung schwierig sein kann und Stück für Stück vorgenommen werden muss.

Der Halter ist verantwortlich dafür, der Katze ein veganes Futter zu bieten, das sie gerne frisst wenn sie ein anderes ablehnt.

„Der Tierarzt sagt aber, dass man Fleisch füttern muss“

Ein solcher Tierarzt hat aus meiner Sicht von der Fütterung von Katzen soviel Ahnung wie ein fleischessender Humanmediziner von Ernährung für den Menschen. Also überhaupt keine. Aas ist kein geeignetes Katzenfutter.

Dass eine unserer Katzen einen Herzfehler hat und die andere eine Nahrungsmittelallergie, würde ein Tierarzt sicher auf eine vegane Katzenernährung schieben, wenn diese ihm bekannt wäre. Und dies obwohl die Katzen zum Zeitpunkt der Erkrankungen „normal“ gefüttert wurden. Ich bin gespannt was die Reaktion wäre, wenn die Futtermittelallergie nach dem Einstellen der Fleischabfall-Fütterung verschwunden ist. Würde er dies der veganen Fütterung in Kombination mit gelegentlich selbst gefangenen Mäusen zuschreiben? Unwahrscheinlich!

Moralische Verantwortung „Nutztieren“ und Umwelt gegenüber

Man muss klar sagen, dass man durch die Fütterung von Fleisch an seine Katzen nicht nur für unglaubliche Tierquälerei verantwortlich ist, sondern auch für die Klimakatastrophe, da durch den Konsum von Tierqualprodukten mindestens 51% der weltweiten Treibhausgasemissionen entstehen. Und dies obwohl es in jeder Hinsicht vollkommen unnötig ist.

Wer für sich selbst erkannt hat, dass vegan die einzig moralisch richtige Lebensweise ist, sollte auch seine Katzen vegan ernähren und nicht die Tierqualindustrie finanziell unterstützen. Jährlich werden über 8,95 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt. Millionen Tonnen davon sind „Schlachtabfall“, der zu äußerst minderwertiger Tiernahrung verarbeitet wird.

Inhaltsstoffe

Die Zutaten dieses veganen Futtermittels sind: Maiskleber, Mais, Maiskeimöl, Reisprotein, ganze Erbsen, Erbsenfasern, Bierhefe, Dicalciumphosphat, Leinsamen, hydrolysiertes pflanzliches Protein, Kartoffelprotein, Natriumchlorid, Calciumcarbonat, Rapsöl Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe pro kg: Vitamin A 27.500 iE Vitamin D3 1.600 iE Vitamin E 270 mg Kupfersulfat-Pentahydrat (Kupfer) 20 mg Eisencarbonat (Eisen) 210 mg Calciumjodat (Jod) 4 mg Natriumselenit (Selen) 10 mg Zinkoxid (Zink) 100 mg Manganoxid (Mangan) 12 mg Taurin 1.500 mg L-Carnitin 300 mg Analyse: Feuchtigkeit 8,00 % Rohprotein 33,00 % Rohöle und -fette 14,00 % Rohfaser 3.50 % Rohasche 5,90 % Magnesium 0,09 % Omega-3-Fettsäuren 0,8 % Omega-6-Fettsäuren 6,5 %

Video

Zu guter letzt hier noch ein sehr interessantes Video von Nancy Holten zum Thema vegane Katzenernährung, in dem sie Ami Cat mit Kichererbsen vermischt und ihr Kater das Fressen unüberhörbar genießt 🙂

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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